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Die Bauchwassersucht tritt in gut gepflegten Aquarien verhältnismäßig selten auf. Bei der Bauchwassersucht handelt es sich um eine infektiöse Erkrankung, Es können sowohl Viren als auch Bakterien eine Rolle spielen. Die Bakterien sind permanent im Wasser und Bodengrund vorhanden. Gesunde Fische besitzen genügend Abwehrkräfte, so dass sie sich den Bakterien erfolgreich erwehren können. Stehen die Tiere aber unter Stress, sind mangelhaft ernährt oder herrschen schlechte hygienische Verhältnisse so kann die Krankheit ausbrechen. Symptome: Bauch aufgebläht, Geschwüre, Glotzaugen ,Schuppen abgelöst, Therapie: Um eine seuchenhafte Verbreitung der Bauchwassersucht zu verhindern, sollten infizierte Fische sofort in ein Quarantänebecken gebracht werden. Die Behandlung kann in dem separaten Becken durchgeführt werden, indem man bspw. Tetracyclin hydrochlorid (in der Apotheke erhältlich) dem Wasser zugibt. Bei einer Dosierung von nicht mehr als 100 mg/l Wasser können die erkrankten Tiere 24 Stunden in dem Wasser bleiben. Zeigt sich eine rötliche Verfärbung des Wassers, so tritt eine Zerstetzung des Tetracyclin hydrochlorides auf. In diesem Fall muss der Großteil des Wassers gewechselt werden. Die Behandlung sollte nie im eingefahrenen Aquarium durchgeführt werden, da die chemischen Substanz eine Vielzahl von Pflanzen schädigt.Bei einer seuchenhaft auftretenden Erkrankung im Aquarium mit vielen toten Fischen sollte das Aquarium leergeräumt und sorgfältig desinfiziert werden. Hierzu kann man Kaliumpermanganat KMnO4 verwenden.
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